Montag, 14. Mai 2007

Tennis im Hafen

Tennis im Hamburger Hafen: Container-Match zwischen Kohlschreiber und Robredo

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Hamburg - Ein einzigartiges Bild: Philipp Kohlschreiber, die große deutsche Hoffnung beim Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum, und der Titelverteidiger Tommy Robredo aus Spanien auf einem "Container-Court" im Hamburger Hafen. Über eine Leiter kletterten die beiden Tennisprofis auf die Container und schlugen ein paar Bälle - einige landeten auch im Hafenbecken.

"So etwas habe ich noch nie gemacht", gestand Robredo, "es ist toll, mal auf einem völlig neuen Untergrund zu spielen - ungewohnt, aber toll." Dem frisch gebackenen Münchener Turniersieger Kohlschreiber gefiel vor allem die Umgebung. "In den Hamburger Hafen kommt man ja sonst nie, es ist schön, sich hier umsehen zu können und zu beobachten, wie hier gearbeitet wird."

Angesprochen auf das Hamburger Rothenbaum-Turnier kam Robredo aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. "Es ist schon etwas Besonderes", sagte der Spanier, "schließlich habe ich hier letztes Jahr meinen ersten Masters-Titel geholt. Natürlich hoffe ich, dass ich ihn in diesem Jahr verteidigen kann." Nach dem Triumph im letzten Jahr hatte Robredo angekündigt, dass er sich besonders auf das gezeichnete Siegerportrait von ihm freue, das traditionell im Tunnel unter dem Hamburger Center Court zur Schau gestellt wird. "Ich habe es mir angesehen", sagte Robredo lachend. "Es ist komisch, sich selbst gezeichnet zu sehen. Es gibt Leute, die sagen, ich sehe darauf aus wie Don Johnson."

Sein Gegner im Hamburger Hafen, Philipp Kohlschreiber, ist in Gedanken schon bei seinem Erstrundenmatch am Hamburger Rothenbaum. Der 23-Jährige bekommt es mit Marcos Baghdatis aus Zypern zu tun - keine leichte Aufgabe. "Natürlich ist das ein schweres Los", sagte "Kohli", "aber wir sind hier bei einem Masters-Turnier, bei dem die besten 50 Spieler der Welt aufschlagen. Da gibt es keine einfachen Lose." Optimistisch kann Kohlschreiber dennoch sein. Vor zwei Wochen besiegte er den Zyprioten im Halbfinale der BMW Open klar mit 6:2, 6:3.

Zum Abschluss droschen die Beiden noch ein paar Bälle ins Hafenbecken - wer die Filzkugeln findet, darf sie behalten.

Quelle: offizielle Turnierwebsite

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